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Weingutsbesuch
Weingutsbesuch Weingut Obrecht
Den bereits Ende 2021 eingekauften ‹Monolith› 2019 bieten wir bewusst erst jetzt an, weil dieses exzellente Jahr deutlich länger zur Reife benötigte als seine Vorgänger.
Den bereits Ende 2021 eingekauften ‹Monolith› 2019 bieten wir bewusst erst jetzt an, weil dieses exzellente Jahr deutlich länger zur Reife benötigte als seine Vorgänger. Die Geduld hat sich gelohnt: Dieser grosse Herrschäftler hat die erste Trinkreife erreicht und begeistert durch sein distinguiertes Bouquet sowie einen überaus noblen, burgundisch anmutenden Geschmack. Allerdings werden ihm ein bis zwei zusätzliche Jahre noch guttun.
Christian und seine Frau Francisca führen das Weingut seit 2006 in der fünften Generation. Die Familie Obrecht gehörte mit Salenegg und von Tscharner zu den ersten Winzern der Herrschaft, die ihren Wein auf Flaschen zogen. Christian besitzt noch Etiketten aus den 1920er Jahren. 2012 hat das Paar auf biologischen Anbau umgestellt, 2017 erhielten sie die Demeter-Zertifizierung. Francisca, die Biotechnologie studiert hat, sagt: «Wir versuchen, mit unseren Weinen ein Abbild der Natur zu vermitteln; der anspruchsvolle, biodynamische Anbau berücksichtigt die natürlichen Zyklen noch stärker als die blosse biologische Kultivierung. So ist es auch der Rebberg, der uns den Zeitplan diktiert und nicht umgekehrt.» Mittlerweile ist der Kellerneubau fertiggestellt, der es diesem dynamischen Winzerpaar ermöglicht, seine strikte Qualitätsphilosophie noch besser weiterzuverfolgen. Die grosszügige, funktionale Anlage erlaubt ein Arbeiten unter idealen Bedingungen. Francisca erklärt: «Der ‹Monolith›, der von bis zu 60jährigen Stöcken stammt, ist unser bester Pinot Noir. Der Saft wird, anders als bei herkömmlichen Pressen, sehr sanft mit einer Korbpresse gewonnen.